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Biologie:
Saatgutübertragung
von erkrankten Samenträgern ist gegeben. Der Erreger dringt in die Samenschale
ein oder seine Sporen haften an den Samen. Es kommt zu Auflaufschäden.
Eine Überdauerung an infiziertem Saaatgut ist unter kühlfeuchten Bedingungen
über Jahre möglich.
Der Pilz kann sich saprophytisch längere Zeit lebend im Boden halten
und dort auch Sporen ausbilden.
Eine Ausbreitung der Pilzsporen über größere Entfernungen im Bestand
ist insbesondere bei trockener Witterung und stärkerer Luftbewegung möglich.
Lokal erfolgt die Verbreitung über Wasserspritzer.
Zum Keimen muß die Pflanzenoberfläche naß sein, d.h. für eine Infektion
ist ein längere Blattnässeperiode erforderlich: Bei Temperaturen um 22°C
kann A. brassicae innerhalb von 6 Stunden in das
Wirtsgewebe eindringen (geringere Temperaturen, z.B. 12°C bedingen eine
längere Blattnässedauer: 15 Stunden). Der Pilz ist nicht auf Verletzungen
der Wirtspflanze angewiesen, da der Eintritt meist über die Spaltöffnungen
erfolgt. A. brassicicola unterscheidet sich kaum,
besitzt jedoch ein höheres Temperaturoptimum.
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